Anlässlich des Mois du Doc präsentiert filmfriend zwei Kollektionen französischsprachiger belgischer Dokumentarfilme, Kurz- und Langfilme, zum zentralen Thema der Ausgabe 2026: „Dokumentarfilm, eine Fabrik der Empathie und ein Ort des Widerstands“.
„Solange wir bereit sind, uns auf das Leben anderer einzulassen, bleibt die Welt größer als unsere Gewissheiten. Und in einer Welt, die vom Isolationismus verlockt wird, ist das Praktizieren von Andersartigkeit bereits ein Akt des Widerstands“. So beschreibt die Psychologin Sarah Moon Howe die Rolle des Dokumentarfilms. Andersartigkeit, Güte und Mitgefühl durchdringen die Werke, die wir Sie in dieser Sammlung entdecken lassen möchten.
Der vom Centre du Cinéma et de l'Audiovisuel de la Fédération Wallonie-Bruxelles ins Leben gerufene und organisierte Mois du Doc (Doku-Monat) soll den im französischsprachigen Teil Belgiens produzierten Dokumentarfilm durch die Vorführung von Filmen an verschiedenen Orten in Brüssel und Wallonien fördern. Bei dieser Gelegenheit werden mehr oder weniger gewöhnliche Orte einbezogen: Stadtteilkinos und Filmklubs, aber auch Vereine, Kulturzentren, öffentliche Bibliotheken, Jugendhäuser, Kunstzentren, Museen, Mediatheken, Cafés, Restaurants oder auch Pflegeheime.